Ganzheitliche Wissenschaft
- Teil 1 -
Zur Erläuterung der themenbezogenen Beobachtungen sollen unter anderem Elemente aus der
Yogawissenschaft und der
Musik
als verbindende Kanäle dienen.
Die Yogawissenschaft ist nach Ansicht des Autors nicht zuletzt deswegen als wahre
Wissenschaft zu bezeichnen,
da sie ein übergeordnetes intelligentes (Gottes-)Prinzip
nicht nur nicht ausschließt,
sondern sogar als wesentlichen Bestandteil beziehungsweise wesentliche Voraussetzung
zur Vollständigkeit jeglicher Wissenschaft betrachtet.
Genau hier liegt auch der Grund dafür,
daß der Autor es als erwähnenswert erachtet,
landläufige Vorstellungen des Begriffes Wissenschaft
einigermaßen deutlich zu hinterfragen.
Wahre Wissenschaftler, die diesen Titel auch verdienen,
waren nach Ansicht des Autors zum Beispiel die alten vedischen Rishis
sowie auch Menschen wie Thales und Einstein.
Musik
eignet sich als anschauliches Gebiet hierfür,
da sie sozusagen eine Wissenschaft zwischen den Welten darstellt.
Musik
läßt sich nicht etwa anfassen oder sehen
und trotzdem ist sie enorm wichtig für die meisten Menschen.
Ganzheitliche Mathematik
unterscheidet sich nach Ansicht des Autors von dem was er die
»relative (Schul-)Mathematik« nennt vor allem dadurch,
daß sie ebenjenes kosmische Ordnungs-Prinzip,
das die
Yogis
auch das »Christusbewußtsein« nennen,
in ihre Überlegungen miteinbezieht.
In Begriffen wie »Unendlichkeit« zu denken,
ist der relativen Mathematik nur im Sinne der liegenden Acht vertraut.
Eine ganzheitliche Wissenschaft sollte alle grundlegenden Lebensinteressen des Menschen miteinbeziehen.
Das logische Bedürfnis sollte dem philosophischen nicht etwa im Weg stehen.
Was ist das Resultat der einstigen unsinnigen Trennung von Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften?
Ein Resultat ist,
daß die sogenannten Naturwissenschaften weniger denn je mit Natur zu tun haben,
obwohl oder vielleicht gerade weil sie in der Natur ständig von Ganzheitlichkeit umgeben wären.
Die relative Mathematik redet schüchtern von gegen unendlich gehen,
während ein wahrer Wissenschaftler klar sagte:
"Die menschliche Dummheit IST unendlich".
In der ganzheitlichen Mathematik
wird die Zahl 0 als Symbol für das unmanifestierte Unendliche (Göttliche)
gesehen,
die Zahl 1 als Symbol für das manifestierte Unendliche
oder das Christusbewußtsein, den eingeborenen Sohn,
(»Logos«,
in Sanskrit etwa »Chaitanya«).
Obwohl es nur eine Unendlichkeit gibt,
wird die Art der Unendlichkeit, die durch die liegende Acht symbolisiert ist,
sozusagen als unerreichbare Unendlichkeit gesehen,
während die 1 sehr wohl erreichbar ist.
Ein weiterer Begriff für dieses der 1 innewohnende kosmosdurchdringende Christusbewußtsein
ist
in der Yoga-Terminologie das
»Selbst«.
Die relative Mathematik projiziert sozusagen die Unendlichkeit mit der liegenden Acht
irgendwo hinaus ins Weltall in unerreichbare Sphären,
während die ganzheitliche Mathematik innerhalb der Schöpfung
gewissermaßen zwei Pole der Unendlichkeit kennt,
nämlich die 1 als die jedem Menschen innewohnende
(da latent als Christusbewußtsein vorhandene)
Unendlichkeit
und denjenigen (zweiten) Pol der Unendlichkeit, der als liegende Acht
scheinbar ewig weit weggeht von dem Selbst und letztlich auch die Unlösbarkeit aller
durch das menschliche Denkorgan
(auf Sanskrit Manas)
erzeugten Probleme symbolisiert.
Die meisten Menschen haben eine unglaubliche Geschicklichkeit entwickelt in der Kunst,
sich selbst Probleme zu schaffen.
Ein Hauptgrund oder Haupt-Denkfehler dafür liegt darin begründet,
daß viele Menschen dazu neigen,
jeglichen wissenschaftlichen Ansatz allein mit Hilfe ihres Intellektes begreifen zu wollen.
Das kann aus einem ähnlichen Grund nicht funktionieren,
wie etwa eine Kamera nicht sich selbst filmen kann.
Der Mensch müßte dafür von einer übergeordneten Warte aus
das Denkorgan selbst beobachten können.
Nicht nur rein theoretisch geht das -
so etwas läßt sich zum Beispiel durch regelmäßiges Praktizieren wissenschaftlicher Meditationstechniken erreichen.
Da allerdings nicht etwa nur sogenannte Wissenschaftler,
sondern viele Menschen, die sich für intellektuell halten,
offenbar daran glauben, auf eine wirklich tiefgehende und intensive eigene Wahrheitssuche verzichten zu können,
verzichten sie auf das Beschreiten esoterischer (nach innen führender) Wege
und nehmen sich somit selbst die Grundlage weg dafür,
das tatsächlich verwirklichen zu können,
was verwirklicht zu haben sie bereits glauben.
Aber, glaubt der Autor, daß sich zum Beispiel so etwas Aberglaube nennt.
"Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung."
Auch so etwas hält der Autor strenggenommen für eine Art Aberglaube.
Denn wenn die Welt in der Frühe so etwas wie in Ordnung ist,
dann vielleicht maximal bis um fünf Uhr.
Danach rauschen bereits die Autos
und die Menschen rasen in dem Glauben,
Dinge tun zu müssen, um ihre Welt zu erhalten.
In Wirklichkeit ist es die Göttliche Ordnung, die die Welt erhält
- auch ihre individuelle.
Dieser Teil der
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November 2011
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